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„Wir sind mega-mega-glücklich!“

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sagte Bauleiter Holger Schmidt dem WDR-Fernsehteam der Aktuellen Stunde. Das kann er und mit ihm die gesamte Firma Prangenberg & Zaum nach dieser Meisterleistung auch sein.

Super Performance eines eingespieltes Teams
Der Erfolg von Hagen war vor allem die Leistung des gesamten P&Z-Teams. „Einer allein wäre da ziemlich aufgeschmissen. Jeder muss auf seinem Posten optimal arbeiten. Bei uns kommt es auf Präzision an. Fehler können wir uns nicht leisten, dann ist man schnell weg vom Fenster.“ Darin ist sich die Bauleitung einig und Holger Schmidt fügt hinzu: „In so einer Situation müssen alle wie in einer guten Fußballmannschaft auf ihren Posten sein – vom Maschinisten angefangen bis hin zu den Chefs. Sie kennen hier jeden, weil die Mannschaft hier so überschaubar ist. Sie bringen ihr Wissen ein, motivieren und spornen an, wenn’s sein muss. Jemanden im Stich lassen, das gibt’s hier nicht. Und das ist ein gutes Gefühl bei allem Stress! “

Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit
Die Rothelme des P&Z-Teams haben keine Minute am Erfolg gezweifelt – auch als der Computer den Spreng-Count-Down überraschend abbrach. Schließlich war man auf alle Eventualitäten professionell eingerichtet . Und die Thüringer Sprenggesellschaft bildet mittlerweile als Arge-Partner ein eingespieltes Team mit P&Z, wenn es um spektakuläre Sprengungen geht. Am 14. Dezember 2003 hatte man gemeinsam das alte Konrad-Adenauer-Haus in Bonn mit großem Knall zum Einsturz gebracht.

Gute Stimmung – auch wenn die Brocken fliegen
Dem P&Z-Team ist es wichtig, „einen Top-Job zu machen ohne große Nebenwirkungen.“ Auch der Kontakt zu den Auftraggebern, den Behörden, Hilfskräften und vor allem zur Bevölkerung vor Ort muss bei so spektakulären Rückbau-Maßnahmen gut funktionieren. So muss man, wie Holger Schmidt am letzten Sonntag im allgemeinen Brassel, auch mal eine ältere Hagener Anwohnerin, die wegen ihrer Evakuierung am frühen Morgen nervös ist, beruhigen. Er hat sie spontan zur P&Z-Sprengparty ins Hagener Kegelkasino eingeladen, damit sie im geschützten und gut geheiztem Rahmen den Fall des „Langen Oskars“ mitverfolgen konnte. Auch am Tag nach der Sprengung , als er mit der Koordination des Abtransports des noch chaotischen Schutthaufens beginnt, verteilt er zusammen mit seinen „Jungs“ noch nebenbei unermüdlich Erinnerungsbrocken und –stücke an junge und alte Sprenginteressierte durch das Gitter des Bauzauns.

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