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Ein „Oskar“ für P&Z

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Die Sprengung am Sonntag, dem 7. März 2004 in Hagen war in vielerlei Hinsicht ein „Europarekord“. Der Auftrag war mehr als kniffelig: Das 30 Jahre alte und fast 100 Meter hohe Sparkassen-Hochhaus, von den Hagenern liebevoll der „Lange Oskar“ genannt, punktgenau im Zentrum der Hagener City zu sprengen. Das Rückbau-Team von P&Z erwies sich als absolutes Winning Team und leistete Präzisionsarbeit, als der Koloss ohne größere nachweisliche Schäden filmreif vor rund 50.000 Schaulustigen zu Boden ging.


Mit freundlicher Genehmigung der Sparkasse Hagen

Ein starker Fall
Begeisterung bei den verantwortlichen Akteuren wie auch bei den Zuschauern gleichermaßen: Mit einem Big Bang und scharfem Knall von mehr als 200 Kilogramm Sprengstoff legte sich der „Lange Oskar“ ordnungsgemäß und zielgenau in seinem Fallbett nieder. Keines der angrenzenden Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft wurde beschädigt – ein von den Fachleuten perfekt kalkuliertes Wunder. Die Leistung ist „Oskar“-verdächtig: noch nie wurde in Europa ein vergleichbares Verwaltungsgebäude inmitten einer Großstadt „platt“ gemacht. Bernd Zaum und Holger Schmidt, verantwortlich für das Bauleitungsmanagement in Hagen, können sich mit ihrem Unternehmen freuen - auch über die erstklassige Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen, wie das Planungsbüro Pluralis PL2 und die Thüringische Sprenggesellschaft und dem Auftraggeber, die Sparkasse Hagen . Gemeinsam haben sie sich für die erste Liga europäischer Abbruch- und Rückbau-Unternehmer profiliert. „Man wächst mit den Aufgaben“, so Bernd Zaum, und er kann sich gewiss sein, dass auf jeden Fall noch größere Herausforderungen auf sein Team warten.

Eine Stunde Galgenfrist für den Langen Oskar
Auch die einstündige Verspätung aufgrund einer Computer-Fehlermeldung schmälert die Leistung nicht. Im Gegenteil. Hier zeigte sich durch die Augen der live mitlaufenden Kameras und Mikrofone der Fernsehsender des WDR und Pro7 die Professionalität des gesamten Teams. Sogar während der Fehler-Suche standen sie den Moderatoren noch souverän Rede und Antwort. Natürlich war die Erleichterung groß, als 10.53 Uhr der Oskar seinen starken Abgang machte unter Beifall im VIP-Bereich von P&Z, von wo aus die Geschäftsleitung, Mitarbeiter und geladene Gäste das Geschehen aus nächster Nähe mit Spannung mitverfolgten. Aber auch überall bei den Zuschauern aus Hagen und Umgebung kam Festes-Stimmung auf, die bis spät in die Nacht andauerte.

Sprengberichterstattung zur Prime-Time
Im Laufe des Sonntags konnte man dann auf allen Sendern immer wieder die spektakulären Bilder sehen– in nahezu allen Nachrichtensendungen zur besten Sendezeit. Und auch an den Tagen danach hat die Spreng-Euphorie nicht nachgelassen, auch wenn ein Hauch von Wehmut wie bei „Ground Zero“ über der Stadt liegt. Der WDR und auch Pro7 berichteten über den einsetzenden „Sprengtourismus“ von Menschen, die noch einen letzten Brocken Schutt aus der Hand von Bauleiter Holger Schmidt ergattern wollten. Zwei Jungen brachte er zum Strahlen, als er ihnen ein paar übrig gebliebene Zündkabel in die Hand drückte. Pro7 widmete in seiner Sendung Galileo am Montagabend um 19.25 Uhr noch ein Spezial zum Thema Sprengung mit Hintergrundberichten über die Arbeit einer „explosiven“ Branche.

Jetzt kann der Alltag wieder beginnen und Bauleiter Holger Schmidt will in den nächsten Tagen eine logistische Struktur in den Trümmerhaufen bringen, damit ab Mitte des Jahres „Platz für die Zukunft“ in Hagen ist - für die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Sparkassen-Karrées.

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Mehr Infos unter:
www.wdr.de
www.prosieben.de/wissen/galileo/themen/2004-03-08_01/
www.wdr.de/themen/panorama/4/sprengung_hagen/souvenirs.jhtml
www.westfalenpost.de/wp/wp.hagen.lokal.php?lokstadt=Hagen

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Mit freundlicher Unterstützung des WDR.


 

 

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